Schmerzphysiotherapie nach dem Neuromedizin-Konzept

Schmerzphysiotherapie_Tennisballarbeit_am_RückenChronische Schmerzen sind nur „die Spitze des Eisberges„.
Sie sind unangenehm und stören die Lebensqualität, aber sie senden auch eine Botschaft:
Schau hin, tu etwas, verändere deine Muster und Gewohnheiten, bewege dich und ver-halte dich anders!

Bei Schmerzen, die schon längere Zeit bestehen, reicht es nicht aus, nur die körperliche Ebene zu behandeln. Vielmehr ist es notwendig, durch eine „Lebensumfeldanalyse„, auch die seelischen, sozialen und geistigen Ursachen aufzuspüren und die ungünstigen Einflüsse durch „Gesundheitserreger“ zu ersetzen.

Ob stechend, ziehend oder brennend, chronische Schmerzen haben sich im Schmerzgedächtnis verankert und es bedarf verschiedener Reize, um sie wieder zu „verlernen“.
Eine Kombination aus manuellen Techniken, der spielerischen Wiederentdeckung von vergessenen Bewegungsmustern (PNF) und kinästhetischen Übungen bilden die Basis der Schmerzphysiotherapie nach dem Konzept von Reinhard Dittel.
Auf der Suche nach dem „Schmerzknoten“ wird der Mensch dabei durch verschiedene Brillen betrachtet (die Nervenbrille, die Knochenbrille, die Organbrille, die Muskelbrille, die Emotionenbrille, …), um am Ende den Knoten dauerhaft zu lösen.

Durch Schulung des Körperbewusstseins und die Stärkung der individuellen Potentiale, übernimmt der „Schmerzpatient“ wieder die Regie über den eigenen Körper- er wird vom Patient zum Agent.

Nicht immer kann der chronische Schmerz so ganz beseitigt werden. Oft gelingt es aber, ihn deutlich zu reduzieren, den Verbrauch von Schmerzmitteln einzuschränken und evtl. operative Eingriffe abzuwenden oder zu verzögern.

Anwendungsbeispiele:

akute und chronische Schmerzzustände des gesamten Bewegungsapparates
Arthrosen
Schulter- Arm-Syndrom
Sehnenscheidenentzündung
Nacken- und Rückenschmerzen
Hexenschuss
Bandscheibenvorfall
funktioneller Beckenschiefstand
Hüftdysplasie
Kopfschmerzen, Migräne
Zustand nach Schleudertrauma
Tinnitus
Intercostalneuralgie ( Schmerzen zwischen den Rippen)
Dyfunktionen des Kiefergelenkes
stressbedingte Erkrankungen – Burnout